Der Sabbat und seine Bedeutung
Gottes Zeichen der Autorität. Geschichte, Beweise und Prophetie.
Gottes Zeichen der Autorität. Geschichte, Beweise und Prophetie.
Dieser Text behandelt die unglaubliche Bedeutung des Sabbats zwischen Gott und seinem Volk als Teil seiner Rolle als unser Schöpfer und Erlöser.
Der Sabbat – Gottes Zeichen Seiner Autorität
Die besondere Bedeutung des biblischen Sabbats
Die fundamentale Bedeutung des biblischen Sabbats zwischen Gott und Seinem Volk zeigt sich immer wieder in der Bibel. Bereits in 1. Mose 2 wird der Sabbat eingeführt, als Gott nach der Schöpfung ruhte. Gott ruhte nicht, weil Er des Schöpfungsprozesses müde war, sondern weil das, was Er geschaffen hatte, „sehr gut“ war (1. Mose 1,31) und keiner weiteren Arbeit bedurfte. Seit diesem Zeitpunkt schuf Gott den Sabbat nicht nur, damit Er mit Seiner Schöpfung ruhen konnte, sondern vor allem, damit Seine Schöpfung in Ihm Ruhe finde. In der sehr guten Schöpfung eines allmächtigen, allwissenden und ewigen Gottes zu ruhen, der eine Welt aus Liebe zu Seiner Schöpfung erschaffen hat. Was könnte die Menschheit hinzufügen, das fehlte? Was könnte die Menschheit verbessern, das unvollkommen wäre? Vor dem Sündenfall befand sich die Schöpfung Gottes in vollkommener Harmonie, ohne Tod, ohne Mangel. Die Menschheit brauchte nichts anderes zu tun, als in der vollkommenen Schöpfung Gottes zu ruhen, in Seiner Liebe und Seinem Willen, das Leben zu erhalten, das Er jedem Lebewesen gegeben hatte. Davon ist der in Eden eingesetzte Sabbat ein Symbol. Ein Symbol, das dazu da ist, dass sich die Menschheit an ihren Schöpfer erinnert. Sich an den Charakter ihres Schöpfers und den Grund erinnert, warum Gott die Menschheit geschaffen hat. Ohne dieses wichtige Wissen zu bewahren, ist die Menschheit dazu verdammt, sich von Gott abzuwenden und Seine Gebote zu verwerfen, die die Grundlage für ein harmonisches und friedliches Leben mit Gott und den Mitmenschen bilden.
Sich nicht an den Sabbat zu erinnern und ihn nicht einzuhalten ist ein brechen des 4. Gebotes der 10 Gebote. Da die Bibel sagt, wenn man ein gebot bricht, bricht man alle anderen auch (Jakobus 2:10: Denn wer das ganze Gesetz erfüllt, aber gegen ein einziges Gebot verstößt, der hat sich damit gegen das ganze (Gesetz) vergangen.)
Wir sehen auch in der Geschichte das wenn das Sabbat Gebot vernachlässigt wurde, das als Folge auch die anderen Gebote vernachlässigt wurden. z.B. als Constantin den christlichen Glauben anerkannt hat wurde gleichzeitig auch der Sonntag als Sabbat statt dem Samstag eingefuehrt. Folgend von diesem Kompromiss, hielten dann auch andere nicht-christliche Traditionen Einkehr und wurden in den allgemeinen Glauben integriert (Anbetung von Idolen, Heiligsprechung von Menschen, nicht-christliche Feiertage, etc.).
Aufgrund seiner großen Bedeutung schrieb Gott das Sabbatgebot mit Seinem Finger auf die steinernen Tafeln, um es für die Ewigkeit in die Gedanken und Herzen der Israeliten und durch sie in die ganze Menschheit einzugravieren. Das Gebot lautet: »Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; am siebenten Tage aber ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun, du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Rind, noch dein Ochs, noch dein fremder, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.« (2. Mose 20,8–11)
Während der gesamten Geschichte der Israeliten wurde dieses Gebot gehalten, und Gott nutzte die Wüstenwanderung Seines Volkes nach dem Auszug aus Ägypten, um sie an die Wichtigkeit der Einhaltung zu erinnern. Das Herabfallen des Mannas vom Himmel war eine solche wichtige Erinnerung, wobei Gott die Israeliten an sechs Tagen mit Nahrung vom Himmel versorgte. Das Manna, das an einem bestimmten Tag gesammelt wurde, konnte nur an diesem Tag gegessen werden und verdarb am nächsten Tag (2. Moses 20). Am sechsten Tag aber fiel eine doppelte Portion Manna vom Himmel, ausreichend für zwei Tage (2. Moses 22; den 6. und den 7. Tag), und verdarb nicht über Nacht, sondern konnte bis zum Ende des 7. Tages gegessen werden(2. Moses 24). So ruhten die Israeliten am 7. Tag von der Nahrung, die sie am 6. Tag gesammelt hatten und die Gott bereitgestellt hatte (2.Mose 26)
Auch Jesus hielt während Seines Erdenlebens (Markus 2:27-28; Lukas 13:10-16), Seines Todes und Seiner Grablegung (1. Korinther 15:4) sowie nach Seiner Auferstehung (Apostelgeschichte 13:42-44, Jesaja 66:23) unverändert den Sabbat am 7. Tag. Jesus änderte das 4. Gebot nicht und schaffte es nicht ab, sondern erklärte es – wie auch die anderen Gebote – eingehender, damit wir seine volle Bedeutung und den beabsichtigten Zweck verstehen (Matthäus 5: 21-48, 12:10, 19:3-9). „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ (Matthäus 5,17) „Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis alles geschieht.“ (Matthäus 5,18)
Viele Menschen denken, dass, weil Christen vom Sabbat durch die Juden gelernt haben, der Sabbat ausschließlich jüdisch sei. Wie oben jedoch erklärt, existierte der Sabbat bereits in Eden, lange bevor irgendeine jüdische Religion entstand oder das Volk Israel überhaupt existierte. Da der Sabbat Teil der Schöpfung ist, kann das Sabbatgesetz als ein ewiges, universelles und unveränderliches Erinnerungszeichen an Gottes Schöpfung verstanden werden. Auch die Zehn Gebote wurden den Israeliten gegeben, doch niemand behauptet, dass die Zehn Gebote nur für die Juden verbindlich seien.
„Wenn aber die Zehn Gebote für alle verbindlich sind, ist nicht einzusehen, warum ausgerechnet das Sabbatgebot nur den Juden gelten soll ...Außerdem wird vom Sabbat nicht nur rückblickend auf das Volk Israel oder die Schöpfung gesprochen, sondern auch im Vorgriff auf das kommende Gottesreich: Von den Bewohnern der zukünftigen Welt heißt es, sie werden, einen Sabbat nach dem andern kommen, um vor mir anzubeten, spricht der Herr' (Jesaja 66,23)." Gewiß, niemand kennt den Sabbat schon so lange als Feiertag wie die Juden. Deshalb bringt man ihn auch sofort mit ihnen in Verbindung. Wenn sich Leute seit mehr als 3500 Jahre mit einer Sache beschäftigt haben, verstehen sie eine ganze Menge davon. Aber dennoch: Wir missverstehen die Absicht und den Inhalt des Sabbats, wenn wir ihn als rein jüdische Einrichtung betrachten. Der Sabbat will für alle Menschen ein Segen sein!
Ein praktisches Beispiel für Christen: „In Deutschland feiert man seit vielen Jahrhunderten Weihnachten. Ist Weihnachten deswegen ein deutsches Fest? Durchaus nicht, denn es wurde nicht von Deutschen erfunden und wird nicht nur von ihnen gefeiert. Mit dem Sabbat ist es ähnlich. Er ist älter als das Judentum, wurde nicht von Juden eingeführt, ist nicht exklusiv für Juden da und wird auch von Nichtjuden gefeiert. Mit anderen Worten: die Juden haben den Sabbat genauso wenig gepachtet wie die Eskimos das Osterfest.“ (https://www.jetzt-ist-sabbat.de/der-sabbat/sabbat-oder-sonntag/229-der-sabbat-ein-juedisches-ueberbleibsel, Zugriff am 15.09.2025).
Es ist daher nicht überraschend, dass nach der Auferstehung Jesu Christi und Seiner Himmelfahrt zum Vater Seine Jünger und die daraus entstandenen Gemeinden den Sabbat am siebten Tag hielten – ebenso wie Überrestgemeinden im Laufe der Jahrhunderte. Siehe https://www.sabbathtruth.com/sabbath-history/sabbath-through-the-centuries/id/1st-century#history für einen ausführlichen Bericht darüber, wie der Sabbat am 7. Tag über die Jahrhunderte gehalten wurde.
Warum also beten die meisten Christen, wenn der Sabbat nicht nur ein jüdischer Tag zur Ehre Gottes ist und tatsächlich von Christen in den Jahrhunderten gehalten wurde, am Sonntag? Der folgende Auszug von der angegebenen Website gibt ein gutes Verständnis dafür, warum heute der Sonntag (1. Tag) anstelle des Samstags (7. Tage) gefeiert wird:
Quelle: https://www.jetzt-ist-sabbat.de/der-sabbat/sabbat-oder-sonntag/234-wie-kam-es-zur-feier-des-sonntags (Zugriff am 15.09.2025):
„Die Schweizer Tageszeitung „Berner Tagblatt“ brachte in ihrer Wochenendausgabe vom 6./7. März 1971 folgenden interessanten Artikel: „Jubiläum auf der ganzen Welt: 1650 Jahre Sonntag“ … Der ehrwürdige Tag der Sonne, der dem römischen Mithraskult geweiht war, wurde zum Ruhetag im Römischen Reich bestimmt. Nicht mehr der siebente Tag des Urchristentum, sondern der Tag des Mithraskultes stand Pate bei der Taufe des ‚christlichen’ Feiertages – des Sonntags.“
Was hat es mit dem Mithras-Kult auf sich? In der „Encarta Professionell“ von Microsoft findet sich folgende Erklärung: „Mithras-Kult, eine der bedeutenden Religionen des Römischen Reiches, in deren Mittelpunkt der Kult Mithras, des alten persischen Gottes des Lichtes und der Weisheit stand. Nach der Eroberung Assyriens im 7. Jahrhundert v. Chr. und Babyloniens im 6. Jahrhundert v. Chr. wurde Mithra als Sonnengott verehrt. Griechen aus Kleinasien trugen durch die Gleichsetzung Mithras mit Helios, dem griechischen Sonnengott, zur Verbreitung des Kultes bei… Das Christentum, vor allem der Katholizismus, hat dem Mithras-Kult viele Grundzüge entlehnt, wie z. B. … den Gebrauch von Weihwasser, die Anbetung der Hirten bei Mithras Geburt, die Ernennung des Sonntags und des 25. Dezember (Mithras Geburtstag) zu heiligen Tagen sowie den Glauben an die Unsterblichkeit der Seele, an das letzte Gericht und die Wiederauferstehung.“ Das im Bertelsmann Verlag herausgegebene „Moderne Lexikon“ bemerkt zu Mithras: „Erlösergottheit der späteren persischen Mysterien-Religion, die von römischen Legionären bis weit nach Germanien verbreitet wurde… Mithras wurde als Überwinder der Finsternis gefeiert und daher später mit dem Sonnengott gleichgesetzt. Sein Festtag war der 25. Dezember.“
Beachten wir: Am 7.März 321 wurde der Sonntag durch den römischen Kaiser Konstantin zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Die Realenzyklopädie von Hauck bemerkt dazu: „Das erste polizeiliche Sonntagsgesetz vom Jahre 321 stützt sich nicht auf das Sabbatgebot, sondern darauf, dass der ‚DIES SOLIS‘ geheiligt und fest ausgezeichnet werden müsse. Der Zusammenhang der Verordnung mit des Kaisers Sonnenkultus ist da unverkennbar.“
Wie kam es dazu, dass der Sabbat aufgegeben und der Sonntag zum kirchlichen Feiertag wurde?
Pater Geiermann gibt in seinem Katechismus für katholische Doktrin folgende Erklärung: „Die katholische Kirche verlegte kraft ihrer göttlichen Sendung den Sabbat auf den Sonntag. Frage: Welcher Tag ist der Sabbat? Antwort: Der Samstag ist der Sabbat. Frage: Warum feiern wir statt Samstag den Sonntag? Antwort: Wir feiern Sonntag statt Samstag, weil die katholische Kirche auf dem Konzil zu Laodicea 364 n. Chr. die Heiligkeit von Samstag auf Sonntag verlegte.“
Wir stellen fest: 43 Jahre nach der staatlichen Einführung des Sonntags übernahm die Römische Kirche auf dem Konzil von Laodicea den Sonntag endgültig als kirchlichen Ruhetag.
Pater Enright, der ehemalige Leiter des Redemptorist College in den USA, bestätigt diese Tatsache und weist dabei gleichzeitig auf eine traurige Entwicklung hin, wenn er sagt:
„Es war die heilige katholische Kirche, welche den Ruhetag von Sonnabend, Sabbat, auf den Sonntag verlegte. Und sie zwang nicht allein jedermann, den Sonntag zu beobachten, sondern auf dem Konzil zu Laodicea sprach sie den Bannfluch über alle diejenigen aus, die an der Beobachtung des Sabbats, des Herrn, festhielten, und nötigte alle, unter Strafe des Verfluchtwerdens, am siebenten Tage alltägliche Arbeit zu verrichten.“
Der kath. Theologe und Kardinal Michael Faulhaber schrieb in einem Fastenhirtenbrief vom 26.2.1950:
„Die Kirche hat den Sabbat, den letzten Tag der Woche, als Tag des Herrn aufgelöst und an die Stelle des Sabbats den ersten Tag der Woche, den Sonntag eingesetzt.“
Der Kardinal ist mit dieser Aussage in völliger Übereinstimmung mit dem Erzbischof von Reggio, der auf dem Konzil zu Trient im Jahre 1562 erklärte:
„Der Sabbat, der berühmteste Tag im Gesetz, ging in den Herrentag über. Dieses und ähnliches hat nicht auf die Predigt Christi hin aufgehört,…… sondern durch die Autorität der Kirche sind sie verdrängt worden.“
Die Römische Kirche nimmt für sich in Anspruch, das Recht zu haben, Gottes Gesetz zu verändern und eigene Gesetze einzuführen. Papst Nikolaus III. (1277-1280) erklärte:
„Ich habe das Recht und die Macht, Zeit und Gesetz zu ändern und von den Vorschriften zu entbinden.“ (veröffentlicht im „Grenzboten, Pressburg, Nr. 23, 70. Jahrgang S. 452)
Kardinal Gibbons bekennt in seinem Buch „The Faith of our Fathers“ (Der Glaube unserer Väter, S.111), freimütig, dass es keine biblischen Belege für die Sonntagsfeier gibt. Er schrieb:
„Sie können die Bibel vom 1.Buch Mose an bis zur Offenbarung durchlesen …und sie werden nirgendwo eine einzige Zeile finden, die die Heiligung des Sonntags rechtfertigt. Die Schrift untermauert die religiöse Bedeutung des Sonnabends, eines Tages, den wir Katholiken niemals heiligen."
Und John A.O’Brien, ein anderer katholischer Theologe, sagt in seinem Buch „Der Glaube der Millionen“ auf Seite 195:
„Ich habe die Bibel vom ersten Vers der Genesis bis zum letzten der Offenbarung gelesen und habe keinen Hinweis auf die Pflicht der Sonntagsheiligung gefunden. Der Tag, den die Bibel erwähnt, ist nicht der Sonntag, der erste Tag der Woche, sondern der Samstag, der letzte Wochentag."
Die Frage lautet folglich: Möchte ich dem Wort und Gebot Jesu folgen und den Sabbat heiligen, oder möchte ich den Weisungen einer eigenmächtigen und selbstherrlichen Kirche folgen? Jesus macht unmissverständlich klar, wie er über jene denkt, die menschliche Gebote für höher achten als Gottes Gesetz. In Mt. 15,7-9 steht geschrieben: „Ihr scheinheiligen Heuchler! Wie Recht hat Jesaja, wenn er von euch schreibt: 'Diese Leute ehren Gott mit den Lippen, aber mit dem Herzen sind sie nicht dabei. Ihr Gottesdienst ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben.’“. Welches Urteil Jesu soll auf Dich und Deinen Gottesdienst zutreffen? Jesus sagte: „Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete!“ Der Apostel Johannes schrieb: „Liebt nicht diese Welt, die von Gott nichts wissen will… Nur wer den Willen Gottes tut, wird bleiben und ewig leben!“ (1.Joh. 2,15.17) Und in 1. Joh. 2,3.4 sagt der Apostel: „Wenn wir uns an Gottes Gebote halten, zeigt uns dies, dass wir Gott kennen. Wenn jemand behauptet: "Ich kenne Gott", hält sich aber nicht an seine Gebote, so ist er ein Lügner; die Wahrheit ist nicht bei ihm zu finden.“
Henry T. Cafferata erklärt in seinem Buch „The Catechism Simply Explained“ (Der Katechismus einfach erklärt) - S. 85:
„Gott sagt: 'Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest'. Dieser Sabbat war der Samstag, nicht der Sonntag; aber warum halten wir dann den Sonntag heilig statt des Samstags? Die Kirche änderte die Beobachtung des Sabbats zur Beobachtung des Sonntags... Protestanten, die da sagen, dass sie nur der Bibel folgen und der Bibel allein, müssen sich wirklich verlegen fühlen, indem sie den Sonntag heiligen, wenn Gott deutlich gesagt hat: 'Heilige den Sabbattag' ! Das Wort Sonntag ist in der ganzen Bibel nicht zu finden und so gehorchen sie, ohne es zu wissen, der Autorität der katholischen Kirche." („The Catechism Simply Explained" S.85)“
Heutzutage wird diese Veränderung von Gottes Gesetz durch die römisch-katholische Kirche durch eine drastische Verkürzung des 4. Gebotes verschleiert. In vielen Bibeln sowie in anderen zugänglichen Ressourcen lautet das 4. Gebot: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst.“ Allerdings werden durch diese Verkürzung entscheidende Teile des Gebotes ausgelassen:
1. Es wird nicht genannt, wie viele Tage der Mensch arbeiten soll.
2. Es wird nicht genannt, an welchem Tag der Sabbat tatsächlich ist.
3. Es wird nicht genannt, wer es ist, der dem Menschen gebietet, den Sabbat heilig zu halten, und welche Autorität diese Person hat, ein solches Gebot zu erlassen.
Wenn man diese drei entscheidenden Punkte aus dem 4. Gebot entfernt, öffnet das die Tür, die ursprüngliche Botschaft und den Urheber der Gebotsvorschrift zu verändern.
Warum ist es so wichtig, Gott an einem bestimmten Tag anzubeten? Warum kann man nicht einen Tag seiner Wahl wählen (oder einem von jemand anderem vorgeschriebenen Tag folgen)?
Das Problem ist, dass durch die Anbetung an einem anderen Tag als dem siebten Tag die Autorität Gottes negiert und Sein 4. Gebot gebrochen wird. Anstatt Gottes Autorität anzuerkennen, nimmt jeder, der nicht am 7. Tag anbetet, automatisch die Autorität des Systems an, das diesen anderen Tag vorschreibt, und setzt damit die Autorität dieses Systems über die Autorität Gottes. Genau diese Autorität wird am Ende der Zeit eine entscheidende Rolle spielen, wenn Gottes Volk durch den Heiligen Geist von Gott versiegelt wird zur Rettung und zum ewigen Leben.
Der Sabbat, wie er im 4. Gebot enthalten ist, wird von Gott als Sein Zeichen erklärt: „Hütet die Sabbate, denn sie sind ein Zeichen zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich der HERR, euer Gott, bin.“ (2. Mose 31,13). Der Sabbat am 7. Tag ist daher ein Zeichen zwischen Gott und Seinem Volk und das Sabbatgebot ein Merkmal Seiner Autorität über Seine Schöpfung.
In dem Buch der Offenbarung wird ein anderes Kennzeichen der Autorität erwähnt, das die Menschen in der Stirn (überzeugt davon das die Autorität hinter dem Kennzeichen über der Gottes steht) oder an der rechten Hand ( nicht überzeugt davon das die Autorität hinter dem Kennzeichen über der Gottes steht, aber beugt sich dem Druck und folgt der falschen Autorität) empfangen sollen (Offenbarung 13,16). Dieses Zeichen wird das Zeichen des Tieres genannt (Offenbarung 16,2). Die Bibel beschreibt, dass diejenigen, die das Zeichen des Tieres annehmen (durch eine bewusste Entscheidung), indem sie der Autorität des Tieres zustimmen, die letzten Plagen (Offenbarung 16,2) und ewige Vernichtung erleiden werden (Offenbarung 19,20). Es wird vorhergesagt, dass zur Zeit des Endes ein endgültiger Konflikt zwischen dem Zeichen der Autorität Gottes und dem Zeichen der Autorität eines anderen Systems stattfinden wird. Es scheint daher von größter Wichtigkeit zu sein, zu verstehen, was dieses Zeichen des Tieres ist und warum es der Autorität Gottes entgegensteht.
Das Zeichen des Tieres mit diesem Sabbat in Verbindung gebracht. Dieses Zeichen muss also Gottes Anspruch, der Schöpfung einen Ruhetag gegeben zu haben, widersprechen, Seine Schöpferautorität in Frage stellen und Seine Gebote und Satzungen durch eine Fälschung ersetzen. Die Bibel nennt dieses System, welches das Zeichen des Tieres durchsetzt, den Antichristen, und identifiziert es deutlich in der Heiligen Schrift: Die Bibel prophezeit ein religiöses System, das von Satan benutzt wird, um die Menschen zu täuschen und zu kontrollieren, und dass dieses System die Wurzel weltlicher Gesetze sein wird, die die Grundlage bilden, auf der Gottes Volk große Verfolgungen erleiden wird.
Die Bibel nennt 8 Besonderheiten dieses irdischen religiösen Systems, an denen Gottes Volk es erkennen kann (Daniel 7,24–25):
1) Es wird unter den zehn weströmischen Königreichen aufsteigen.
2) Es wird erst nach der Entstehung der zehn weströmischen Königreiche aufsteigen.
3) Es wird sich von den zehn weströmischen Königreichen unterscheiden.
4) Es wird drei der zehn weströmisch. Königreiche, die vor ihm bestanden, vernichten.
5) Es wird große Dinge gegen Gott reden.
6) Es wird Gottes Volk verfolgen.
7) Es wird Zeiten und Gesetz ändern.
8) Es wird 1260 Jahre herrschen.
Anhand dieser acht Merkmale haben die Reformatoren zweifellos und unmissverständlich dieses religiöse System des Antichristen als das päpstliche Rom – die römisch-katholische Kirche – identifiziert. Nachstehend die Erfüllungen der Prophezeiung, die über Jahrhunderte das Auftreten, die Taten und die Zukunft der römisch-katholischen Kirche vorhersagten.
Erfüllung:
1) Wird unter den zehn weströmischen Königreichen aufsteigen
Päpstliches Rom erhob sich in Italien, unter den zehn weströmischen Königreichen (Alemannen, Franken, Burgunder, Sueben, Vandalen, Westgoten, Angelsachsen, Ostgoten, Langobarden und Heruler).
2) Wird aufsteigen, nachdem die zehn weströmischen Königreiche gegründet worden sind
Am 29. März 537 n. Chr. bestieg Vigilus den päpstlichen Stuhl als erster Papst, während die zehn weströmischen Königreiche um ca. 476 n. Chr. gegründet worden waren.
3) Wird sich von den zehn weströmischen Königreichen unterscheiden
Anders als die zehn weströmischen Königreiche, die politische Mächte waren, war das päpstliche Rom eine religiös-politische Macht, regiert von einem religiösen Oberhaupt.
4) Wird drei der zehn weströmischen Königreiche vernichten, die vor ihm bestanden
Unter Justinian I. zerstörte das päpstliche Rom die Königreiche der Heruler, Vandalen und Ostgoten, die die Lehren und Doktrinen des päpstlichen Roms nicht annahmen.
5) Wird große Dinge gegen Gott reden
Zwei Beispiele von vielen, in denen das päpstliche Rom Autorität über die Lehren der Bibel annimmt und seine irdischen Lehren über die Lehren der Bibel stellt:
a) Behauptung: „Der Priester vergibt tatsächlich und wirklich die Sünde mittels der Kraft, die ihm von Christus gegeben wurde.“ (A complete catechism of the Catholic religion, S. 279, Joseph Deharbe)
b) Behauptung: „Wir halten auf dieser Erde den Platz des allmächtigen Gottes.“ (Enzyklische Briefe von Papst Leo XIII., S. 304)
Die Bibel sagt eindeutig, dass nur Gott Sünden vergeben kann (Kolosser 1,14; 1. Timotheus 2,5). Die Aussage, dass Leo XIII. sich auf Erden an Gottes Stelle setzt, steht im direkten Widerspruch zum 1. Gebot.
6) Wird Gottes Volk verfolgen
Die Geschichte hat in reichlichem Maße gezeigt, wie die römisch-katholische Kirche Gottes Volk verfolgte, das die Lehren, Dogmen und Positionen des päpstlichen Roms nicht annahm. Die Inquisition, die 600 Jahre dauerte, tötete angeblich etwa 50 Millionen bibeltreue Christen, die die Lehren der römisch-katholischen Kirche nicht annehmen wollten: „Die Kirche von Rom hat mehr unschuldiges Blut vergossen als jede andere Institution, die je unter den Menschen existierte …“ (History of the rise and influence of the spirit of rationalism in Europe, Vol. 2, S. 40–45, W. E. H. Lecky)
7) Wird Zeiten und Gesetz ändern
„Der Papst hat die Macht, Zeiten zu ändern, Gesetze aufzuheben und mit allen Dingen zu dispensieren, sogar mit den Geboten Christi.“ (Decretal De translat. Espiscop. Cap.; siehe auch Ferraris’ Ecclesiastical Dictionary)
Unter dieser selbstproklamierten Autorität änderte das päpstliche Rom, wie im katholischen Katechismus dargelegt, die Zehn Gebote, wie sie von Gott gegeben wurden: Das 2. Gebot wurde entfernt, das 4. Gebot von ursprünglich 94 Wörtern auf 8 Wörter verkürzt und das 10. Gebot in zwei getrennte Gebote aufgeteilt, um den Verlust des 2. Gebots auszugleichen und weiterhin insgesamt zehn Gebote zu haben.
8) Wird 1260 Jahre herrschen (Daniel 7,25)
Am 10. Februar 1798 n. Chr., unter der Macht Napoleons in Frankreich, zog Louis-Alexandre Berthier in Rom ein, hob die päpstliche Regierung (Papst Pius VI.) auf und errichtete eine säkulare Regierung.“ (The Encyclopedia America, Ausgabe 1941)
Daraus folgend bestand die Herrschaft des päpstlichen Roms als religiös-politische Macht vom 29. März 537 n. Chr. bis zum 10. Februar 1798 n. Chr. = 1260 Jahre (+318 Tage).
Interessante Tatsache: Wie heißt die Epoche der Herrschaft des päpstlichen Roms als religiös-politische Macht (538–1798 n. Chr.)? Der größere Teil dieser Epoche wird „Das Mittelalter“ oder „Dunkle Jahrhunderte“ genannt.
Nicht Teil dieser Prophezeiung erklärt die Bibel ferner, dass das päpstliche Rom nach der Entmachtung als religiös-politische Macht zur Zeit des Endes wieder auferstehen und alle Welt dazu bringen wird, dem Tier und seiner Autorität zu folgen (Offenbarung 13,3). Was also ist dann das Zeichen der Autorität der antichristlichen Macht, wie es die Bibel identifiziert?
Hier ein paar Zitate von der katholische Kirche die die Biblischen Prophezeiungen bestätigen und den Reformatoren recht geben die katholische Kirche als das System vom Antichristen identifiziert zu haben:
„Natürlich behauptet die katholische Kirche, die Änderung (vom Sabbat am Samstag zum Sonntag) sei ihr Werk gewesen... Und die Tat ist ein Kennzeichen ihrer kirchlichen Autorität in religiösen Dingen“ (H. F. Thomas, Kanzler von Kardinal Gibbons)
„Die Kirche steht über der Bibel; und diese Übertragung der Sabbathaltung von Samstag auf Sonntag ist ein unwiderlegbarer Beweis dafür.“ (The Catholic Record of London, Ontario, 1. Sept.) 1923).
„Nicht der Schöpfer des Universums in 1. Mose 2,1–3, sondern die katholische Kirche kann den Verdienst beanspruchen, dem Menschen alle sieben Tage eine Pause von seiner Arbeit gewährt zu haben.“ (S. C. Mosna, Storia della Domenica, 1969, S. 366–367).
Leider ist dieser Irrtum, der von der römisch-katholischen Kirche eingeführt wurde, nicht auf dieses religiöse System beschränkt geblieben. Die Reformatoren, obwohl sie viele Irrtümer und Irrlehren des römisch-katholischen Systems aufdeckten, schafften es nicht, sich von dieser Tradition zu trennen. Tatsächlich lautete das Schlagwort der Reformation „sola scriptura“ – die Bibel und die Bibel allein. Im Rahmen dieses Prinzips wollten die Reformatoren beweisen, dass die von der römisch-katholischen Kirche vorgeschriebenen Traditionen und Zeremonien nicht biblisch waren, sondern aus einer anderen Quelle stammten.
Es war dieses fehlende Abgrenzen der Reformatoren von der Sabbatheiligung des ersten Tages (Sonntagsgottesdienst), das der römisch-katholischen Kirche die Grundlage für ihren Angriff während des Konzils von Trient (1545–1563) lieferte. Dort bekräftigte die katholische Kirche die Bedeutung der kirchlichen Tradition, der päpstlichen Autorität und warf den Protestanten vor, sola scriptura (allein die Schrift) zu beanspruchen, während sie dennoch den Sonntag als christlichen Ruhetag hielten – was nach katholischem Verständnis eine durch kirchliche Tradition eingeführte Praxis sei, nicht ausdrücklich durch die Schrift geboten.
Infolgedessen wurde die protestantische Bewegung geschwächt und kam nicht so voran, wie sie es hätte tun können. Daher halten heute nahezu alle protestantischen Denominationen den Sonntagsgottesdienst anstelle des biblischen Sabbats. Es ist daher offensichtlich, dass Irrtum nicht nur in römisch-katholischen Kirchen gelehrt wird, sondern auch von protestantischen Kanzeln – ohne biblische Belege, die dies stützen könnten.
Unter Berücksichtigung all dessen sollte jeder von uns sich ernsthaft selbst prüfen und die Beziehung zu Gott überdenken. Bist du sicher, dass du dem Wort Gottes folgst, oder folgst du einem religiösen System mit dessen Geboten und Traditionen? Wenn du am Sonntag anbetest, nimm die Bibel und lies. Prüfe, was du glaubst, und ob diese Dinge mit der Bibel übereinstimmen. Denn wenn sie es nicht tun, dann basieren deine Überzeugungen nicht auf dem Wort Gottes, sondern auf menschlichen Gesetzen und Traditionen.
Die Zeit in der wir leben
Warum ist dieses Thema gerade jetzt von besonderer Bedeutung? Weil die Geschehnisse in dieser Welt alle Zeichen davon tragen, die es höchstwahrscheinlich machen, dass die letzten in der Bibel beschriebenen Prophezeiungen bald wahr werden. Und als Teil dieser Prophezeiungen nimmt der Biblische Sabbat und dessen Einhaltung eine zentrale Bedeutung ein, wie oben beschrieben:
Biblische Prophezeiung – Die Endzeit
Gott hat den Menschen spezielle Prophezeiungen gegeben, um die Endzeit zu erkennen, die Zeit unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu Christi, das Ende der Zeit. Anschließend aufgelistet untersuchen wir einige dieser Prophezeiungen und heben hervor, dass die Zeichen der Endzeit überall um uns herum sichtbar sind.
Der Beginn der Endzeit
Eine Prophezeiung im Buch Daniel sagt den Aufstieg des päpstlichen Roms und seine Herrschaft von 537 n. Chr. bis 1798 n. Chr. voraus. Die Bibel nennt diese Zeit die „Zeit der Trübsal“, in der das päpstliche Rom die Heiligen verfolgte. Während dieser Zeit war die Verfolgung und Tötung von Bibelgläubigen Christen weit verbreitet. Dazu gehörten auch die Reformatoren. Der Westfälische Frieden von 1648 gilt weithin als das Ende der großen Religionskriege zwischen der römisch katholischen Kirche und den Protestanten und wird als der Beginn einer neuen Ära des Zusammenlebens beschrieben. Die Verfolgung hörte jedoch nur allmählich auf und die letzten groß angelegten Vertreibungen endeten im frühen 18. Jahrhundert. Das Ende der weitverbreiteten, organisierten Verfolgung hörte also erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts auf. Jesu Jünger fragten ihn nach den Zeichen des Endes, und Jesus antwortete ihnen: „Aber gleich nach der Trübsal jener Tage wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.“ (Matthäus 24,29). Der parallele Text in dem Buch der Offenbarung vervollständigt diese Prophezeiung (Offenbarung 6:12-13): „…...es geschah ein gewaltiges Erdbeben; und die Sonne wurde schwarz wie ein Trauergewand, und der Mond wurde wie Blut; und der Anfang des Himmels fiel auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Feigen abwirft, wenn er von einem starken Wind geschüttelt wird.“ Diese Prophezeiungen bestätigen sich gegenseitig in einer klare Abfolge von Ereignissen, die sich mit historischen Ereignissen belegen lässt:
1. Es wird Trübsal geben: Verfolgung des päpstlichen Roms zwischen 537 und Mitte 17. Jahrhundert
2. Unmittelbar nach der Trübsal wird es ein großes Erdbeben geben: Am 1. November 1755 ereignete sich das Große Erdbeben von Lissabon, dessen Erschütterungen in ganz Europa bis nach Finnland und Nordafrika zu spüren waren, einigen Quellen zufolge sogar in Grönland und der Karibik.
3. Dann wird sich die Sonne verfinstern: Am dunklen Tag des 19. Mai 1780 wurde es in Neuengland um 10 Uhr morgens dunkel. Dieser Tag ging als „der dunkle Tag“ in die Geschichtsbücher ein. Bis heute haben Astrologen keine Erklärung dafür, wie dieses astronomische Ereignis möglich war.
4. Der Mond wird die Farbe von Blut annehmen: Am Abend des 19. Mai 1780, nach dem dunklen Tag, war der aufgehende Vollmond blutfarben und spendete trotz Vollmond nicht genug Licht, sodass die Nacht schwarz blieb.
5. Die Sterne werden vom Himmel fallen: Am 13. November 1833 beobachteten Augenzeugen einen beispiellosen Meteorschauer über Nordamerika, der den gesamten Himmel bedeckte und stundenlang anhielt. Hunderttausende von Meteoren wurden gesehen, die den Himmel erleuchteten.
6. Nach der Erfüllung dieser Zeichen ist die Endzeit gekommen.
Diese Zeichen werden nicht nur mit der Endzeit in Verbindung gebracht, sondern dienen auch als Warnung, dass das nächste himmlische Ereignis die Wiederkunft Jesu Christi sein wird (Offenbarung 6,14-17).
Was sind die Zeichen der Endzeit?
Die Bibel gibt weitere Informationen über Ereignisse, die in der Endzeit stattfinden werden. Im Gegensatz zu den Zeichen, die die Endzeit ankündigen (Matthäus 24,29 und Offenbarung 6,12+13), sind diese Zeichen jedoch keine himmlischen Zeichen, sondern Zeichen, die nach weltlichen Ereignissen sichtbar werden.
Täuschung in der Endzeit
Als wichtigstes Zeichen der Endzeit erwähnt die Bibel eine Zeit beispielloser Täuschung (Lukas 21,8; Matthäus 24,4). Jesus Christus betont besonders, dass in dieser Zeit viele falsche Propheten auftreten und viele täuschen werden. Lügen sind heutzutage allgegenwärtig, und wir können nichts und niemandem mehr vertrauen. Politiker belügen ihre Bevölkerung, Nachrichtenagenturen werden als Propagandainstrumente missbraucht, um Fehlinformationen zu verbreiten und die Wahrheit zu unterdrücken. Die COVID-19-Pandemie hat uns die Lügen, die uns erzählt werden, und die Macht der Medien und Regierungen, die Wahrheit zu unterdrücken und die Bevölkerung zu zwingen, bestimmte Erzählungen zu akzeptieren, eindringlich vor Augen geführt. Ein noch mächtigeres Instrument der Täuschung erobert derzeit unser Leben. Künstliche Intelligenz (KI) hat die Macht, die Menschheit in einem nie dagewesenen Ausmaß global zu täuschen. KI kann nun aus wenigen Anweisungen Text, Sprache, Videos und Bilder generieren, Stimmen imitieren und Menschen Worte in den Mund legen, die sie nie ausgesprochen haben. Mit dem Aufstieg der KI ist die Welt in das Zeitalter der endgültigen Täuschung eingetreten.
Die beiden Weltmächte in der Endzeit
Die Bibel legt großen Wert auf die Anwesenheit und das Wirken zweier Tiere, die in der Endzeit aktiv sind (Offenbarung 13). Das erste dieser Tiere stieg aus dem Meer und wurde mit Sicherheit als das päpstliche Rom identifiziert. Das zweite Tier stieg aus der Erde und wurde mit Sicherheit als die Vereinigten Staaten von Amerika identifiziert. Die Bibel lenkt daher unsere Aufmerksamkeit auf diese beiden Wesen und ihr Wirken in der Endzeit. Bemerkenswerterweise erwähnt die Bibel, dass sich diese beiden Tiere vereinen werden und dass das zweite Tier durch eine Vereinigung von Kirche und Staat all seine Macht (politisch und militärisch) dem ersten Tier überlassen wird. Erleben wir derzeit eine immer engere Beziehung zwischen den USA und dem Papsttum? Treten führende amerikanische Politiker live im Fernsehen mit dem Kreuz als Zeichen der Fastenzeit auf der Stirn auf? Ist mit der Schaffung des Faith Office im Weißen Haus durch Präsident Trump ein religiöses Amt im Machtzentrum der USA verbunden? Sind nicht große Prozentsätze von Trumps leitenden Mitarbeitern, seinem Kabinett und seinem Vizepräsidenten allesamt bekennende Katholiken? Obwohl die USA offiziell ein protestantisches Land sind, folgen ihre Spitzenpolitiker allesamt dem päpstlichen Rom.
Die Umsetzung weltlichen Rechts basierend auf falscher römisch-katholischer Lehre
Die enge Beziehung zwischen den beiden Tieren wird zur Umsetzung weltlicher Gesetze führen, die von Regierungen erlassen werden, deren Kern jedoch die Lehren der römisch-katholischen Kirche korrumpiert. Die Bibel warnt davor, dass das Malzeichen des Tieres eingeführt wird, dem jeder gehorchen muss. Dieses Malzeichen wird durch nationale Gesetze durchgesetzt und mit wirtschaftlichen Sanktionen geahndet (Offenbarung 13,17). Was ist dieses Malzeichen des Tieres? Gott hat seiner Schöpfung ein Zeichen seiner Autorität gegeben, nämlich das vierte Gebot, das den Samstags-Sabbat beschreibt (Exodus 31,17). Im Gegensatz dazu sprach die römisch-katholische Kirche auch von ihrem Zeichen der Autorität, indem sie den Sabbat vom Samstag auf den Sonntag verlegte. („Natürlich behauptet die katholische Kirche, dass die Verlegung [des Samstags-Sabbats auf den Sonntag] ihr Werk war … Und dieses Werk ist ein Zeichen ihrer kirchlichen Autorität in religiösen Angelegenheiten“ (H.F. Thomas, Kanzler von Kardinal Gibbons). Da die römisch-katholische Kirche als das erste Tier identifiziert wird und dieses Tier ein Zeichen seiner Autorität besitzt, wurde das Zeichen des Tieres, auf das sich die Bibel in Offenbarung 13,17 bezieht, als der falsche Sabbat am Sonntag identifiziert.
Projekt 2025, verfasst von der Heritage Foundation, ist das Regierungshandbuch der Trump-Administration. Obwohl Präsident Trump sich davon distanziert hatte, zeigt ein Blick auf die von ihm erlassenen Executive Orders, dass eine im Project 2025 aufgelistete Empfehlung/Forderung nach der anderen erfüllt wird. Im Rahmen von Projekt 2025 erklären die Autoren, dass „Gott den Sabbat als Ruhetag eingesetzt hat“ (Mandate for Leadership 2025, Heritage Foundation). Wann und wie die Trump-Administration diesen Punkt von Projekt 2025 angehen wird, bleibt abzuwarten. (Für weitere Erklärungen empfiehlt sich folgender YouTube-Beitrag: The Second Siege, Can You Hear The Rumble of The Roman Chariots – Walter Veith & Martin Smith WUP223). Daher sagt die Bibel voraus, dass ein Gesetz eingeführt und durchgesetzt wird (durch die Vereinigten Staaten von Amerika (das zweite Tier), das alle dazu verpflichtet, den Sonntag als Ruhetag zu begehen (verfälschte Lehren der römisch-katholischen Kirche (erstes Tier)), und dass jeder, der diesem Zeichen folgt, das Zeichen des Tieres annimmt und somit die Autorität Satans statt der Autorität Gottes.
Naturkatastrophen
Die Bibel warnt vor Naturkatastrophen, Hungersnöten, Seuchen und Erdbeben. Naturkatastrophen haben in den letzten 50 Jahren um das Fünffache zugenommen (Weltorganisation für Meteorologie). Interessanterweise nennt die Weltorganisation für Meteorologie die tödlichsten Katastrophen als Dürre (Hungersnot), die in der Bibel als erste erwähnt wird. Mit Covid-19 erlebte die Welt trotz der (offiziellen) geringen Letalität eine globale Pandemie (Seuche) von beispiellosem Ausmaß.
Was ist das Zeichen für das Ende der Zeit, Christi Wiederkunft?
Jesus beschreibt selbst, wie das Ende der Zeit aussehen wird: „Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.“ (Matthäus 24,27). Christi Wiederkunft wird für alle sichtbar sein. Es ist daher unmöglich, dass Christus von bestimmten Menschen gesehen wird, von anderen jedoch nicht. Es wird ein großes kosmisches Ereignis geben. Jeder, der behauptet, Christus zu sein, aber diese Kriterien nicht erfüllt, ist ein falscher Christus und muss gemieden werden. „Und dann, wenn jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus! oder: Siehe, dort ist er!, so glaubt ihm nicht. Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.“ (Markus 13,21+22).
Die Mächte des Bösen bündeln ihre Kräfte und konsolidieren sich. Sie stärken sich für die letzte große Krise. Bald stehen große Veränderungen in unserer Welt bevor, und die letzten Entwicklungen werden rasch sein. (Ellen G. White, Zeugnisse für die Kirche, Bd. 9, S. 11)
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Für diejenigen, die sich fragen, wie man den Sabbat am 7. Tag hält, siehe unten einen Leitfaden, der hilfreich sein kann:
Tipps zur praktischen Sabbatheiligung von https://www.jetzt-ist-sabbat.de/der-sabbat/die-sabbatfeier/228-tipps-fuer-die-praktische-sabbatheiligung, Zugriff am 15.09.2025
Ziel: Praktisches Sabbatleben gemäß Gottes Willen
Nicht tun von dienender Arbeit bedeutet, dass wir am Sabbat nichts tun sollen, was mit unserem Beruf oder anderer Arbeit zu tun hat, mit der wir unseren Lebensunterhalt verdienen (2. Mose 20,8–11). Arbeit soll den Sabbat nicht dominieren, weil sie die Gemeinschaft mit Gott stört, dem dieser Tag geweiht ist. Das ist das Prinzip: Alles, was meine Gemeinschaft mit Gott stört, ist am Sabbat unangemessen. Die Bibel liefert mehrere Beispiele hierfür. Am Sabbat sollen Dinge, die sonst nicht schlecht sind, dennoch ausbleiben, weil Gott unsere volle Zeit und Aufmerksamkeit an diesem besonderen Tag beansprucht. Wie kann das praktisch umgesetzt werden?
Der Tag der Vorbereitung
3. Mose 23,32: Der biblische Tag beginnt immer bei Sonnenuntergang (1. Mose 1,5). Von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang ist ein Tag. Daher muss der Sabbat am Freitag bei Sonnenuntergang beginnen und am Samstag bei Sonnenuntergang enden.
Lukas 23,54–24,1: Der Tag der Vorbereitung ist der Tag vor dem Sabbat, der Freitag. Am Tag der Vorbereitung starb Jesus am Kreuz. An jenem Tag kauften und bereiteten die Frauen wohlriechende Öle zur Salbung des Leichnams vor. Als aber der Sabbat bei Einbruch des Abends begann, waren sie „ruhend nach dem Gesetz“ (V. 56). Erst als der Sabbat am ersten Tag der Woche (beginnend am Samstagabend) vorüber war, nahmen sie die durch den Sabbat unterbrochenen Tätigkeiten wieder auf. Gott will, dass wir unsere Sabbatvorbereitungen während der Woche treffen. Die Woche dient dazu, uns auf den Höhepunkt der Woche vorzubereiten (1. Mose 2,1–3). Die Vorbereitungen erreichen ihren Höhepunkt am „Tag der Vorbereitung“ (2. Mose 16,22–30). Wenn die Vorbereitungen jedoch nicht beendet sind, wenn der Sabbat beginnt, sollten wir dennoch alles bis zum Ende des Sabbats liegen lassen und nichts von der Zeit, die Gott uns gegeben hat, für andere Dinge verwenden. So zeigen wir, wie wichtig uns die Gemeinschaft mit Gott am Sabbat ist und wie sehr wir uns darauf freuen, den Herrn als Gast in unserem Zuhause zu empfangen.
Missverstandene Sabbatheiligung
Lukas 13,10–17: Die Juden zur Zeit Jesu hatten viele Regelungen über den Sabbat auferlegt, die nicht Gottes Willen entsprachen. Der Sabbat wurde in eine Sammlung von Regeln eingeordnet, wodurch die Menschen fast vollständig die wahre Bedeutung des Sabbats vergaßen. Deshalb war der Sabbat für sie keine Freude, sondern eine Last. Jesus stellte jedoch den Sabbat in seine ursprüngliche Bedeutung wieder her, weshalb er als Sabbatschänder denunziert wurde (Johannes 5,18). Dies war eine List Satans, um den Sabbat unbeliebt zu machen. In späterem Christentum wurde der Sabbat dann zur Buß- bzw. Fastenzeit erklärt (2.–4. Jahrhundert), um auch die Freude am Sabbat zu nehmen und stattdessen den Sonntag als Tag der Freude zu betonen. Diese Entwicklung begann mit dem Missverständnis der Pharisäer über den Sabbat zur Zeit Jesu (Matthäus 12,1–8).
Vorschläge zur Sabbatheiligung
Lukas 4,16: Gott hat uns Menschen als Gemeinschaftswesen geschaffen. Er wusste, dass wir einander brauchen (1. Mose 2,18). Wir gehen am Sabbat in die Kirche, um frei Gedanken mit Gleichgesinnten auszutauschen, aber auch, um Gott in der Verkündigung des Wortes zu begegnen. Der Gemeindebesuch ermutigt uns und gibt uns Kraft und Inspiration für die neue Woche. Außerdem ist es gut, Zeit mit Freunden und Bekannten zu verbringen.
Markus 1,21–22: Der Sabbat bietet auch eine gute Gelegenheit, das Wort Gottes mit anderen zu teilen – sei es in der Predigt während des Gottesdienstes oder an anderen Orten (Krankenhäuser, Pflegeheime, Gefängnisse usw.). Es ist wichtig, dass wir weitergeben, was wir gelernt haben; sonst sind wir wie Menschen, die immer essen, aber keine Bewegung bekommen.
Markus 1,23–28: Der Sabbat ist auch eine gute Gelegenheit, Gutes zu tun. Jesus heilte Menschen am Sabbat, weil er zeigen wollte, dass ihm das Wohl der Menschen am Herzen lag, insbesondere das Heil ihrer Seelen. Wir können diesen Tag nutzen, um Kranke zu besuchen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Wir können auch Menschen in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Waisenhäusern besuchen, mit ihnen singen oder ihnen kleine Geschenke bringen.
Matthäus 12,1: Jesus erforschte die Natur mit seinen Jüngern. Eines der schönsten Dinge am Sabbat ist ein Ausflug oder Spaziergang mit den Kindern nach dem Gottesdienst. Biblische Prinzipien in der Natur zu lehren, ist besonders effektiv. Wenn Kinder und Jugendliche (aber natürlich auch Erwachsene) viel Zeit im Freien verbringen, gewinnen sie ein klareres Verständnis biblischer Wahrheiten. Welcher Tag wäre besser geeignet als derjenige, den Gott für die ganze Familie vorgesehen hat, um gemeinsam mit Gott die Natur zu erkunden?
Markus 6,5: Gott hat den Sabbat für den Menschen gemacht. Gott wusste, dass wir einen besonderen Tag in der Woche brauchen, um von unserer Arbeit auszuruhen. Er sollte ein Tag der Freude und Gemeinschaft mit Gott sein. Ein Tag, an dem wir uns nicht mit alltäglichen Dingen beschäftigen müssen. Ein Tag, an dem wir vollständig abschalten und ganz offen für das sein können, was Gott uns sagen möchte. Es ist jedoch wichtig, Gott um Weisheit zu bitten, wie wir diesen Tag so leben, dass er uns wirklich zum Segen wird (Jesaja 58,13–14). Wenn wir den Sabbat so halten, wie Gott es beabsichtigt hat, werden wir Freude daran haben. Gott gibt uns keine detaillierte Liste, aber er gibt uns Prinzipien, die uns helfen, den Sabbat richtig zu verstehen und zu halten.
Weitere Informationen darüber, wie der Sabbat eingehalten wird, findest Du in dem unten verlinkten Inhalt:
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